Lexikon / Glossar

A wie Ablauf- und Aufbauorganisation

Ablauf- und Auf­bau­or­ga­ni­sa­ti­on

  • Ablau­f­or­ga­ni­sa­ti­on be­zeich­net in der Or­ga­ni­sa­ti­ons­theo­rie die Er­mitt­lung und De­fi­ni­ti­on von Ar­beitspro­zes­sen unter Berück­sich­ti­gung von Raum, Zeit, Sach­mit­teln und Per­so­nen, wäh­rend sich die Auf­bau­or­ga­ni­sa­ti­on haupt­säch­lich mit der Struk­tu­rie­rung einer Un­ter­neh­mung in or­ga­ni­sa­to­ri­sche Ein­hei­ten – Stel­len und Ab­tei­lun­gen – be­schäf­tigt.
  • Auf­bau­or­ga­ni­sa­ti­on und die Ablau­f­or­ga­ni­sa­ti­on ste­hen in einem Ab­hän­gig­keits­ver­hält­nis und be­trach­ten somit glei­che Ob­jek­te unter ver­schie­de­nen Aspek­ten. Wäh­rend es bei der Auf­bau­or­ga­ni­sa­ti­on um die Bil­dung von or­ga­ni­sa­to­ri­schen Res­sour­cen geht, be­schäf­tigt sich die Ablau­f­or­ga­ni­sa­ti­on mit der fi­na­len oder tem­po­ra­len Kette ein­zel­ner Ar­beits­schrit­te unter Nut­zung die­ser Res­sour­cen.

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B wie Buchhaltung

Buch­hal­tung

  • Buch­hal­tung ist die Or­ga­ni­sa­ti­ons­ein­heit eines Un­ter­neh­mens, die die Buch­füh­rung er­stellt. Die Be­grif­fe Buch­hal­tung und Buch­füh­rung wer­den um­gangs­sprach­lich häu­fig syn­onym ver­wen­det. In der Be­triebs­wirt­schafts­leh­re be­zeich­net der Be­griff Buch­füh­rung nur die Metho­dik oder Tä­tig­keit. Je nach Größe und Art der Or­ga­ni­sa­ti­on kann es sinn­voll sein, die Buch­hal­tung in Teil­be­rei­che zu un­ter­glie­dern.

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C wie Controlling

Con­trol­ling

  • Con­trol­ling ist ein um­fas­sen­des Steue­rungs- und Koor­di­na­ti­ons­kon­zept zur Un­ter­stüt­zung der Ge­schäfts­füh­rung und der füh­rungs­ver­ant­wort­li­chen Stel­len bei der ziel­ge­rich­te­ten Be­ein­flus­sung be­ste­hen­der be­trieb­li­cher Pro­zes­se. Lang­fris­ti­ges Ziel ist dabei die Si­che­rung und Meh­rung des Ver­mö­gens der Un­ter­neh­mung bzw. der Er­fül­lung des Or­ga­ni­sa­ti­onss­zwecks im nicht-wirt­schaft­li­chen Be­reich. Con­trol­ler ge­stal­ten und be­glei­ten.

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D wie Datenschutz

Da­ten­schutz

  • Da­ten­schutz be­zeich­net den Schutz des Ein­zel­nen vor dem Miss­brauch per­so­nen­be­zo­ge­ner Daten. Der Be­griff wurde auch ver­wen­det für Schutz wis­sen­schaft­li­cher und tech­ni­scher Daten gegen Ver­lust oder Ver­än­de­rung – und Schutz gegen Dieb­stahl die­ser Daten. Heute wird der Zweck des Da­ten­schut­zes darin ge­se­hen, den Ein­zel­nen davor zu schüt­zen, dass er durch den Um­gang mit sei­nen per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten in sei­nem Recht auf in­for­ma­tio­nel­le Selbst­be­stim­mung be­ein­träch­tigt wird. Da­ten­schutz steht für die Idee, dass jeder Mensch grund­sätz­lich selbst ent­schei­den kann, wem wann wel­che sei­ner per­sön­li­chen Daten zu­gäng­lich sein sol­len.

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E wie Existenzgründung, Einkommensteuer

Exis­tenz­grün­dung

  • Als Exis­tenz­grün­dung wird die Rea­li­sie­rung einer be­ruf­li­chen Selbst­stän­dig­keit be­zeich­net. Im wirt­schaft­li­chen Sinne be­deu­tet es eine Un­ter­neh­mens­grün­dung, wobei die­ser Be­griff eher für Grün­dung grö­ße­rer Un­ter­neh­men jen­seits des Mit­tel­stand be­nutzt wird. Per­sön­lich be­deu­tet Exis­tenz­grün­dung re­gel­mä­ßig einen ent­schie­de­nen Wan­del im Le­ben­sall­tag: neben der Fach­kom­pe­tenz sind ins­be­son­de­re Selbst­kom­pe­tenz und Metho­den­kom­pe­tenz ge­fragt, um die Un­ter­neh­me­r­auf­ga­ben zu lösen. Hier­zu ge­hö­ren:
  • De­fi­ni­ti­on von Pro­duk­ten, Leis­tun­gen und Ar­gu­men­ten für Kun­den­ge­sprä­che
  • Markt­be­ob­ach­tung und Ein­schät­zung von Ri­si­ken und Chan­cen
  • pri­va­te Vor­sor­ge für Un­fäl­le, Alter und un­vor­her­ge­se­he­ne Er­eig­nis­se (auch die Sorge für * die lau­fen­den Be­triebs­kos­ten, Löhne usw.)
  • Kom­mu­ni­ka­ti­on und Aus­ein­an­der­set­zung mit Äm­tern und Be­hör­den (Ord­nungs­amt, Finanz­amt, Ge­sund­heits­amt usw.)
  • Kom­mu­ni­ka­ti­on und Aus­ein­an­der­set­zung mit Ver­bän­den (IHK, Hand­werks­kam­mer, Be­rufs­ge­nos­sen­schaft usw.)
  • Er­stel­len von Kal­ku­la­tio­nen und Vor­ga­ben (z. B. Ab­satz­vor­ga­ben) sowie deren Steue­rung und Er­folgs­kon­trol­le
  • Selbst­mo­ti­va­ti­on und Selbst­kon­trol­le (Ter­mi­ne, Auf­ga­ben, Ar­beits-/Frei­zeit usw.)

Ein­kom­men­steu­er

  • Die Ein­kom­men­steu­er (Ab­kür­zung: ESt) ist eine Steu­er, die auf das Ein­kom­men na­tür­li­cher Per­so­nen er­ho­ben wird. Dabei gel­ten spe­zi­el­le Re­ge­lun­gen für das in­län­di­sche Ein­kom­men und das Welt­ein­kom­men. Be­mes­sungs­grund­la­ge ist das zu ver­steu­ern­de Ein­kom­men. Die Rechts­grund­la­ge be­fin­det sich im Ein­kom­men­steu­er­ge­setz (EStG). Er­he­bungs­for­men der Ein­kom­men­steu­er sind die Lohn­steu­er, die Ka­pi­tal­er­trag­steu­er (als Un­ter­form der Zins­ab­schlag, seit 2009 ab­ge­löst durch die Ab­gel­tungs­steu­er).

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F wie Finanzierung

Finan­zie­rung

  • Die Finan­zie­rung ist einer der drei Teil­be­rei­che der Finanz­wirt­schaft und um­fasst alle be­trieb­li­chen Pro­zes­se zur Be­reit­stel­lung und Rück­zah­lung der fi­nan­zi­el­len Mit­tel, die für In­ves­ti­tio­nen be­nö­tigt wer­den. Dar­un­ter fal­len alle Maß­nah­men von der Be­schaf­fung bis zur Rück­zah­lung fi­nan­zi­el­ler Mit­tel sowie die damit ver­bun­de­ne Ge­stal­tung der Zah­lungs-, In­for­ma­ti­ons-, Mit­be­stim­mungs-, Kon­troll- und Si­che­rungs­be­zie­hun­gen zwi­schen Un­ter­neh­men und Ka­pi­tal­ge­bern.

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G wie Gewerbeanmeldung

Ge­wer­be­an­mel­dung

  • Als Ge­wer­be­an­mel­dung (Ge­wer­be­an­zei­ge) be­zeich­net man die An­mel­dung eines selbst­stän­di­gen Ge­wer­bes bei einer zu­stän­di­gen Be­hör­de. Trotz Ge­wer­be­frei­heit ist in Deutsch­land jede Auf­nah­me einer selbst­stän­di­gen Tä­tig­keit an­zei­ge­pflich­tig (§ 14 GewO), un­ab­hän­gig davon, ob diese Tä­tig­keit haupt- oder ne­ben­be­ruf­lich aus­ge­übt wird.

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H wie Handelsregister

Han­dels­re­gis­ter

  • Als Han­dels­re­gis­ter be­zeich­net man ein öf­fent­li­ches Ver­zeich­nis, das Ein­tra­gun­gen über die an­ge­mel­de­ten Kauf­leu­te in einem be­stimm­ten geo­gra­fi­schen Raum führt. Das Han­dels­re­gis­ter soll eine Pub­li­ka­ti­ons-, Be­weis-, Kon­troll- und Schutz­funk­ti­on er­fül­len.

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I wie Insolvenz

In­sol­venz

  • Als In­sol­venz wird die Si­tua­ti­on eines Schuld­ners be­zeich­net, seine Zah­lungs­ver­pflich­tun­gen ge­gen­über dem Gläu­bi­ger nicht er­fül­len zu kann. Die In­sol­venz ist ge­kenn­zeich­net durch akute Zah­lungs­un­fä­hig­keit, dro­hen­de Zah­lungs­un­fä­hig­keit (man­geln­de Li­qui­di­tät) oder Über­schul­dung. Man un­ter­schei­det zwi­schen zwei In­sol­venz­ar­ten:

In­sol­venz ju­ris­ti­scher Per­so­nen,  In­sol­venz na­tür­li­cher Per­so­nen

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J wie Jahresabschluss

Jah­res­ab­schluss

  • Der Jah­res­ab­schluss ist der rech­ne­ri­sche Ab­schluss eines kauf­män­ni­schen Ge­schäfts­jah­res. Er stellt die fi­nan­zi­el­le Lage und den Er­folg eines Un­ter­neh­mens fest und bein­hal­tet den Ab­schluss der Buch­hal­tung, die Zu­sam­men­stel­lung von Do­ku­men­ten zur Rech­nungs­le­gung sowie deren Prü­fung, Be­stä­ti­gung und Ver­öf­fent­li­chung. Bei Un­ter­neh­men, die der Pf­licht zur Buch­füh­rung un­ter­lie­gen, sind die Haupt­be­stand­tei­le des Jah­res­ab­schlus­ses die Bilanz und die Ge­winn- und Ver­lust­rech­nung, ge­ge­be­nen­falls er­gänzt um den An­hang und den La­ge­be­richt. Klei­ne Ge­wer­be­trei­ben­de und Freie Be­ru­fe stel­len eine Ein­nah­men­über­schuss­rech­nung auf.

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K wie Kostenoptimierung

Kos­ten­op­ti­mie­rung

  • Kos­ten ste­hen be­triebs­wirt­schaft­lich ge­se­hen für den be­wer­te­ten Ver­brauch an Pro­duk­ti­ons­fak­to­ren in Geld­ein­hei­ten. Die be­triebs­wirt­schaft­li­che De­fi­ni­ti­on ist somit unter Kos­ten der or­dent­li­che, be­trieb­lich be­dingt, be­wer­te­te Ver­zehr von Gü­tern und Dienst­leis­tun­gen einer Pe­ri­ode zu ver­ste­hen. Auch ver­steht man dar­un­ter den Wert­ein­satz von Gü­tern und Dienst­leis­tun­gen zur Leis­tungs­er­stel­lung.

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L wie Lebenslauf

Le­bens­lauf

  • Der Le­bens­lauf lis­tet die wich­tigs­ten in­di­vi­du­el­len Daten einer Per­son auf. Er wird in den meis­ten Fäl­len in ta­bel­la­ri­scher Form dar­ge­stellt, kann aber in Aus­nah­me­fäl­len auch Text­form an­neh­men. Die Er­stel­lung er­folgt heute üb­li­cher­wei­se mit Text­ver­ar­bei­tungs­pro­gram­men. Bei ei­ni­gen Be­rufs­grup­pen ist je­doch auch eine hand­schrift­li­che Er­stel­lung üb­lich. Ein Le­bens­lauf ist der wich­tigs­te Teil der Be­wer­bungs­map­pe, ent­we­der in der aus­führ­li­chen Form mit An­hang oder in Form einer Kurz­be­wer­bung. Der Ver­fas­ser möch­te mit dem Le­bens­lauf wie auch mit der ge­sam­ten Be­wer­bung den best­mög­li­chen Ein­druck beim Emp­fän­ger hin­ter­las­sen.

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M wie Marketing

Mar­ke­ting

  • Der Be­griff Mar­ke­ting (ver­al­tet Ab­sat­z­wirt­schaft) be­zeich­net zum einen den Un­ter­neh­mens­be­reich, des­sen Auf­ga­be (Funk­ti­on) es ist, Waren und Dienst­leis­tun­gen zu ver­mark­ten; zum An­de­ren be­schreibt die­ser Be­griff ein Kon­zept der ganz­heit­li­chen, markt­ori­en­tier­ten Un­ter­neh­mens­füh­rung zur Be­frie­di­gung der Be­dürf­nis­se und Er­war­tun­gen der Kun­den und an­de­rer In­ter­es­sen­grup­pen (Sta­ke­hol­der). Damit ent­wi­ckelt sich das Mar­ke­ting­ver­ständ­nis von einer ope­ra­ti­ven Be­ein­flus­sungs­tech­nik (Mar­ke­ting-Mix-In­stru­men­te) hin zu einer Füh­rungs­kon­zep­ti­on, die an­de­re Funk­tio­nen wie zum Bei­spiel Be­schaf­fung, Pro­duk­ti­on, Ver­wal­tung und Per­so­nal mit ein­schließt.

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N wie Nutzwertanalyse

Nutz­wert­ana­ly­se

  • Die Nutz­wert­ana­ly­se (NWA; auch Punkt­wert­ver­fah­ren, Punkt­be­wer­tungs­ver­fah­ren oder Sco­ring-Mo­dell ge­nannt) ge­hört zu den quan­ti­ta­ti­ven nicht-mo­ne­tä­ren Ana­ly­se­me­tho­den der Ent­schei­dungs­theo­rie. Zan­ge­meis­ter als einer der frü­hen deut­schen Ver­tre­ter de­fi­niert sie als eine „Ana­ly­se einer Menge kom­ple­xer Hand­lungs­al­ter­na­ti­ven mit dem Zweck, die Ele­men­te die­ser Menge ent­spre­chend den Prä­fe­ren­zen des Ent­schei­dungs­trä­gers be­züg­lich eines mul­ti­di­men­sio­na­len Ziel­sys­tems zu ord­nen. Die Ab­bil­dung der Ord­nung er­folgt durch die An­ga­be der Nutz­wer­te (Ge­samt­wer­te) der Al­ter­na­ti­ven. Eine NWA ist ge­eig­net, wenn „wei­che“ – also in Geld­wert oder Zah­len nicht dar­stell­ba­re – Kri­te­ri­en vor­lie­gen, an­hand derer zwi­schen ver­schie­de­nen Al­ter­na­ti­ven eine Ent­schei­dung ge­fällt wer­den muss.

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O wie Ordnungspolitik

Ord­nungs­po­li­tik

  • Ord­nungs­po­li­tik be­zeich­net alle staat­li­chen Maß­nah­men, die auf Rah­men­be­din­gun­gen des Wirt­schaf­tens ge­rich­tet sind, ins­be­son­de­re die Er­hal­tung, An­pas­sung und Ver­bes­se­rung der Wirt­schafts­ord­nung. Die Ord­nungs­po­li­tik schafft einen Rah­men, in wel­chem markt­wirt­schaft­li­che Kräf­te wir­ken kön­nen, und zielt dar­auf, wirt­schaft­li­che Macht­kon­zen­tra­tio­nen zu ver­hin­dern

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P wie Patientenverfügung

Pa­ti­en­ten­ver­fü­gung

  • Eine Pa­ti­en­ten­ver­fü­gung ist eine schrift­li­che Voraus­ver­fü­gung einer ein­wil­li­gungs­fä­hi­gen voll­jäh­ri­gen Per­son für den Fall ihrer Ein­wil­li­gungs­un­fä­hig­keit, ob sie in be­stimm­te, zum Zeit­punkt der Fest­le­gung noch nicht un­mit­tel­bar be­vor­ste­hen­de Un­ter­su­chun­gen des Ge­sund­heits­zu­stands, Heil­be­hand­lun­gen oder ärzt­li­che Ein­grif­fe ein­wil­ligt oder sie un­ter­sagt.

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Q wie Qualitätsmanagement

Qua­li­täts­ma­na­ge­ment

  • Qua­li­täts­ma­na­ge­ment oder QM be­zeich­net alle or­ga­ni­sier­ten Maß­nah­men, die der Ver­bes­se­rung von Pro­duk­ten, Pro­zes­sen oder Leis­tun­gen jeg­li­cher Art die­nen. Qua­li­täts­ma­na­ge­ment ist eine Kern­auf­ga­be des Ma­na­ge­ments. In Bran­chen wie der Luft- und Raum­fahrt, Me­di­zin­tech­nik, Tei­len der Ge­sund­heits­ver­sor­gung, z.B. der me­di­zi­ni­schen Re­ha­bi­li­ta­ti­on oder der Arz­nei- und Le­bens­mit­tel­her­stel­lung ist das Qua­li­täts­ma­na­ge­ment­sys­tem vor­ge­schrie­ben.

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R wie Risikomanagement

Ri­si­ko­ma­na­ge­ment

  • Ri­si­ko­ma­na­ge­ment ist die sys­te­ma­ti­sche Er­fas­sung und Be­wer­tung von Ri­si­ken sowie die Steue­rung von Re­ak­tio­nen auf fest­ge­stell­te Ri­si­ken. Es ist ein sys­te­ma­ti­sches Ver­fah­ren, das in viel­fäl­ti­gen Be­rei­chen An­wen­dung fin­det, zum Bei­spiel bei
  • Un­ter­neh­mens­ri­si­ken,
  • Kre­di­tri­si­ken,
  • Finanz­an­la­ge­ri­si­ken,
  • Um­welt­ri­si­ken,
  • ver­si­che­rungs­tech­ni­schen Ri­si­ken,
  • tech­ni­schen Ri­si­ken.

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S wie Sortimentspolitik

Sor­timents­po­li­tik

  • Sor­timents­po­li­tik ist die für Han­dels­un­ter­neh­men ge­bräuch­li­che Ent­spre­chung für den für Her­stell­un­ter­neh­men gel­ten­den Be­griff der Pro­dukt­po­li­tik und ein es­sen­zi­el­les Ak­ti­ons­ele­ment des Han­dels­mar­ke­tings. Das Sor­ti­ment kenn­zeich­net die ge­sam­te Pa­let­te der von einem Han­dels­un­ter­neh­men an­ge­bo­te­nen Waren und Dienst­leis­tun­gen.

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T wie Tilgung

Til­gung

  • Til­gung ist die Rück­füh­rung einer Geld- bzw. Ka­pi­tal­schuld. Diese kann in gleich blei­ben­den Raten (inkl. Zin­sen) (An­nui­tät), un­ter­schied­li­chen Raten (inkl. Zin­sen) (Til­gungs­hy­po­thek) oder in einem ein­zi­gen Be­trag er­fol­gen (inkl. Zin­sen). An­wen­dung fin­det die Til­gung bei Dar­le­hen, Kre­di­ten oder An­lei­hen. Til­gung in Raten er­folgt meist an­hand eines vor­her fest­ge­leg­ten Til­gungs­plans. Lang­fris­ti­ge Til­gung nennt man Amor­ti­sa­ti­on und fin­det v. a. bei Hy­po­the­ken und An­lei­hen An­wen­dung.

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U wie Unternehmensregister

Un­ter­neh­mens­re­gis­ter

  • Das Un­ter­neh­mens­re­gis­ter ist eine be­ste­hen­de In­ter­net­platt­form zur Re­cher­che von fir­men­re­le­van­ten Daten, die im elek­tro­ni­schen Bun­des­an­zei­ger ver­öf­fent­licht wur­den.

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V wie Verwaltungsakt

Ver­wal­tungs­akt

  • Der Ver­wal­tungs­akt (VA) be­zeich­net eine Form des Han­delns staat­li­cher Or­ga­ne zur ein­sei­tig ver­bind­li­chen (ho­heit­li­chen) Re­ge­lung eines Ein­zel­fal­les auf dem Ge­biet des öf­fent­li­chen Rechts. Er ist in § 35 VwVfG le­gal­de­fi­niert. Vor­aus­ge­setzt ist ein (ob­rig­keit­li­ches) Über-Un­ter­ord­nungs-Ver­hält­nis, ins­be­son­de­re des Staa­tes im Ver­hält­nis zum Bür­ger, aber auch im Ver­hält­nis zwi­schen ver­schie­de­nen Trä­gern von Staats­ge­walt, so­fern diese in einem Über-Un­ter­ord­nungs-Ver­hält­nis zu­ein­an­der ste­hen.

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W wie Wirtschaftliche Kennzahlen

Wirt­schaft­li­che Kenn­zah­len

  • Wirt­schaft­li­che Kenn­zah­len. Ein volks­wirt­schaft­li­cher In­di­ka­tor (auch Kon­junk­tu­rin­di­ka­tor oder ma­kro­öko­no­mi­sche Kenn­zahl ge­nannt) ist eine Mess­grö­ße, die Aus­sa­gen über die kon­junk­tu­rel­le Ent­wick­lung oder die wirt­schaft­li­che Si­tua­ti­on im All­ge­mei­nen von Volks­wirt­schaf­ten er­laubt und ins­be­son­de­re aus der ma­kro­öko­no­mi­schen For­schung ab­ge­lei­tet wird.

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X wie Xanthippe

Xan­thip­pe

  • Xan­thip­pe war die Ehe­frau des Phi­lo­so­phen So­kra­tes, die als In­be­griff des zän­ki­schen Wei­bes in die eu­ro­päi­sche Li­te­ra­tur ein­ge­gan­gen ist. Ihr Name wird oft sprich­wört­lich ge­braucht und steht dann für eine übel­lau­ni­ge, streit­süch­ti­ge Frau, häu­fig auf die part­ner­schaft­li­che Be­zie­hung be­zo­gen.

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Y wie Ypsilon

Yp­si­lon

  • Das Yp­si­lon (grie­chi­sches Neu­trum, Ma­jus­kel, Mi­nus­kel) ist der 20. Buch­sta­be des grie­chi­schen Al­pha­bets und hat nach dem mi­le­si­schen Prin­zip einen nu­me­ri­schen Wert von 400. Im 1. Jahr­hun­dert v. Chr. wurde der Buch­sta­be auch als 25. Buch­sta­be in das la­tei­ni­sche Al­pha­bet über­nom­men.

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Z wie Zahlungsziel

Zah­lungs­ziel

  • Das Zah­lungs­ziel ist eine Zah­lungs­be­din­gung, die bei der Schlie­ßung eines Kauf­ver­tra­ges ge­währt wer­den kann. Der Ver­käu­fer räumt hier­bei dem Käu­fer eine Frist zur Zah­lung des Kauf­prei­ses ein. Unter Zah­lungs­ziel ver­steht man den unter bei­den Ver­trags­par­tei­en ver­ein­bar­ten und ak­zep­tier­ten spä­tes­ten Zeit­punkt der Rech­nungs­be­glei­chung. Also z. B. bei einem Zah­lungs­ziel 45 Tage nach Rech­nungs­ein­gang muss das Geld in­ner­halb die­ser sechs Wo­chen auf dem Konto sein. Nach Ablauf die­ser Zah­lungs­frist be­fin­det sich der Rech­nungs­zah­ler au­to­ma­tisch im Zah­lungs­ver­zug. Einen Kauf, bei dem ein sol­ches Zah­lungs­ziel ge­währt wird be­zeich­net man als Ziel­kauf bzw. ein Kauf auf Ziel.

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